Geschichte der Carlsburg

Vom Jagdhaus zum Restaurant

An der Stelle des Paschenberges, wo einst der Sage nach ein Mönch im Spiel den Teufel besiegte, ließ 1824 der Gutsherr von Cöthen Carl Friedrich von Jena ein vorerst bescheidenes Jagdhaus errichten.
Die nach seinem Gründer benannte Carlsburg gehörte bald zu den bekanntesten Ausflugslokalen des Berliner Umlandes. Seit 1838 bis zum heutigen Tage wird die Carlsburg als Panoramarestaurant bewirtschaftet.
Der Name „Burg“ ist weniger der Architektur zuzuordnen, sondern beruht auf der besonderen Lage des eher grazil anmutenden Gebäudes. Auf hügeligem Gelände mit wundervollen, ausgedehnten Laub- u. Nadelwäldern thront auf dem 100 m aufragenden Paschenberg die Carlsburg.
Laut Sage vom Paschenberg würfelten zu Vorzeiten hier auf dem Paschenberg ein Mönch und der Teufel um die „Seelen“ des Ortes. (Für die ganze Geschichte besuchen sie die Sage vom Paschenberg)

  • Geschichte der Carlsburg
  • Geschichte der Carlsburg
  • Geschichte der Carlsburg
  • Geschichte der Carlsburg
  • Geschichte der Carlsburg

Die Carlsburg als Gastwirtschaft

Carl Friedrich von Jena (1770-1838) hatte hier bereits 1824 die Gutswälder parkähnlich anlegen lassen und errichtete 1824 einen Aussichtspunkt-das Jagdschlösschen „Carlsburg“.
Lang konnte sich der adlige, jedoch schon frühverstorbene Schlossbesitzer an seinem Bergparadies nicht erfreuen.
Bereits im Jahre 1838 wurde die Carlsburg zu einer Gastwirtschaft umgestaltet. Seitdem genießt die Carlsburg ungebrochene Popularität als Bergrestaurant in besonders reizvoller Umgebung.
Nach der „DDR Zeit“ als HO- Gaststätte wurde die Carlsburg 1991 durch unsere Familie einer gründlichen Rekonstruktion unterzogen und schließlich im Dezember 1991 als Panoramarestaurant wiedereröffnet.

Die Carlsburg als Gastwirtschaft

Sage vom Paschenberg

Kennen Sie die Geschichte, vom Paschenberg? Sie kennen sie nicht. Dann lesen Sie gespannt.

„Vor langer Zeit war einmal der Teufel unterwegs durch die Mark und wollte in Falkenberg die herrliche Aussicht vom Berg genießen. Oben sah er einen ganz in Andacht vertieften Mönch. Der arme Mönch aus Chorin erschrak, als ihm der Teufel ein Würfelspiel vorschlug und konnte es vor Bestürzung nicht abschlagen.

Es ging darum, mit drei Würfeln die höchste Augenzahl zu erzielen und der Teufel versprach, der gewürfelten Augenzahl entsprechend viele Seelen aus der Hölle freizugeben, wenn der Mönch gewann. Verlor er aber, sollte seine Seele dem Teufel gehören… Auf einem platten Stein warf zuerst der Leibhaftige seine Teufelswürfel und triumphierte: „Pasch, dreimal die Sechs!“

  • Sage vom Paschenberg
  • Sage vom Paschenberg
  • Sage vom Paschenberg
  • Sage vom Paschenberg

Dieser Wurf war nicht zu übertreffen, der Mönch hatte so gut wie verloren. Nach inständigem Beten warf das Mönchlein verzweifelt die Würfel und erzielte ebenfalls drei Sechsen. Jedoch war ein kleines Stück eines Würfels abgebrochen und lag mit genau einem Auge neben den Würfeln: „Pasch, dreimal die Sechs und eine Eins !“

Das war zu viel für den Teufel, der hastig seine Würfel zusammenraffte und sich wutschnaubend als rotglühender Feuerstrahl den Abhang hinunterstürzte . Was unmöglich erschien, gelang dem Mönch, er hatte den Teufel besiegt, und der Berg heißt seither Paschenberg.“

Tja. Letztendlich siegt eben doch immer das Gute über das Böse.